Theaterland Georgien

Georgien ist eine demokratische Republik mit Präsidialsystem und zentralisierter Verwaltung im Südkaukasus, östlich des Schwarzen Meeres und südlich des Großen Kaukasus gelegen. Im Norden wird sie von Russland, im Süden von der Türkei und Armenien, im Osten von Aserbaidschan begrenzt. Die Landesteile Abchasien und Südossetien sind von russischen Streitkräften besetzt. Bis zur Unabhängigkeit 1991 war Georgien Teil der Sowjetunion.

Im Rahmen des Gastlandschwerpunkts wird der Internationale Autor:innenpreis vergeben. Nominiert sind in diesem Jahr DER WEISSE HUND von Davit Khorbaladze, TERZETT von Marita Liparteliani und WER KLOPFT von Alex Chigvinadze. Die Stücke werden am 4. Mai als szenische Lesungen vorgestellt. 

Kurator des Gastlandschwerpunkts ist der Dramatiker, Regisseur und Komponist Davit Khorbaladze. Khorbaladze wurde 1993 in Tiflis geboren und studierte an der Staatlichen Theater- und Filmuniversität Shota Rustaveli. Khorbaladze ist einer der Gründer des OpenSpace | Visual and Performance Arts Centre, Tiflis, das er seit 2016 leitet. Im Jahr 2022 nahm Khorbaladze an der 59. Internationalen Biennale in Venedig teil, wo er als Komponist und Sounddesigner für den offiziellen georgischen Beitrag mitverantwortlich war. 

Gastspiele aus Georgien: Greenhouse von Gvantsa Enukidze, Tamara Chumashvili, Masho Makashvili und Elene Matskhonashvili (Open Space | Center for Visual and Performing Arts Tbilisi), Medea s01e06 von Paata Tsikolia, Regie: Paata Tsikolia (Royal District Theatre Tbilisi & Georgian Regional Theaters Network), Zwillinge von Giorgi Maisuradze, Regie: Giorgi Maisuradze (Laboratory of Performing Arts), Niko Nikoladze – Sergo Parajanov von Elene Matskhonashvili, Tengiz Khukhia und Levan Khetaguri, Regie: Elene Matskhonashvili (Georgian Regional Theaters Network).