Edelweisspiraten 250 cMEYER ORIGINALS u"Edelweißpiraten" © MEYER ORIGINALS

Edelweißpiraten

Christopher Haninger wurde 1977 geboren und arbeitet als freier Regisseur. Nach Assistenzen am Thalia Theater Hamburg, am Burgtheater Wien, den Münchner Kammerspielen und am Schauspielhaus Bochum inszenierte er am Staatstheater Saarbrücken, am Theater Konstanz, am Theaterhaus Jena, am Theater Augsburg, am Schleswig-Holsteinischen Landestheater, am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken und am Comedia Theater Köln.

Zum Inhalt

Geschichte wird zu einer kollektiven Erzählung auf der Bühne. Eine Widerstandsgeschichte, erzählt von fünf gestandenen Männern. Sie sind weder so jung wie die Jugendlichen damals, noch sind sie Zeitzeugen. Sie sind die Generation dazwischen, die aus einer gleichzeitigen Nähe und Distanz die Geschichte für das Heute präsentieren. Eine Geschichte von jungen Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus ein anderes Leben wollten, als das, was die Norm ihnen vorschrieb. Sie wollten ihre eigene Musik hören, modische Klamotten tragen und ihr Tun und Lassen selbst bestimmen. Es ist die Geschichte über den Kampf um die persönliche Freiheit, der nach und nach zum politischen Akt wird. Es ist eine Widerstandsgeschichte. "Schauen Sie sich die Fragen an, vor denen die Edelweißpiraten standen", schreibt Dirk Reinhardt im Interview, "Was will ich tun mit meinem Leben? Welchen Weg will ich gehen – mich anpassen oder meiner Überzeugung folgen? Bin ich bereit, für meine Freiheit und für meine Ideale sogar das Leben zu riskieren? Diese Fragen stellten sich damals auf besondere existenzielle Weise, aber irgendwann muss jeder Jugendliche sie für sich beantworten, egal wann und wo er lebt."

 

Zum Essay über die Jugendstücke

Zur Kurzkritik